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Medienkompetenz in der Frühpädagogik stärken

Mit diesem Modellversuch will das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) Kindertageseinrichtungen beim sinnvollen Einsatz digitaler Medien in den Bildungs- und Arbeitsprozessen unterstützen. Das Ziel ist, Fachkräfte, Kinder, Eltern und Träger in ihrer Medienkompetenz zu stärken.

Aus zahlreichen Bewerbungen wurden insgesamt 100 Kindertageseinrichtungen aus allen Regierungsbezirken Bayerns für die Teilnahme am Modellversuch ausgewählt. Diese sogenannten „Modellkitas“ wurden mit einer Medientechnik ausgestattet, die ihnen eine Vielfalt an sicheren und kreativen Möglichkeiten eröffnet, bewährte und neue digitale Wege zu gehen. Dabei werden sie von 19 erfahrenen und für diesen Modellversuch besonders geschulten Mediencoaches begleitet.

Der Dachverband der Elterninitiativen beteiligt sich am Modellversuch. Kathrin Göckeler wird als Mediencoach zwei Augsburger Elterninitiativen und 4 weitere Kitas in Schwaben betreuen. Sie hat selbst Medienpädagogik studiert und ist im Dachverband als Fachberatung tätig.


Der bayerische Modellversuch wird in der Zeit von September 2018 bis Dezember 2020 mit Förderung durch das StMAS durchgeführt und vom Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) in Kooperation mit dem Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF), dem Zentrum für Medienkompetenz in der Frühpädagogik (ZMF) und einer dafür installierten Arbeitsgruppe mit Fachpersonen unterschiedlicher  Bereiche und Disziplinen fachlich und wissenschaftlich begleitet. Er ist in Bezug auf die Anzahl der beteiligten Kitas, die Bandbreite der inhaltlichen Zielsetzungen und das Konzept der Begleitforschung der bislang größte Modellversuch in Deutschland. Nach der Modellphase werden die Erfahrungen des Modellversuchs für alle Akteure im Pra-xisfeld Kita zugänglich sein. Erfolgreiche Konzepte und Beispiele guter Praxis werden in Form von Broschüren, Filmen und Blended Learning-Angeboten auf einer Kita.Cloud zur Verfügung stehen, die das ZMF in Kooperation mit IFP und JFF im Modellversuch aufbauen wird.

Warum gibt es den Modellversuch?
Kinder wachsen heute wie selbstverständlich in eine digitale Welt hinein. Sie erkennen früh, welche Bedeutung mobile digitale Medien für ihre Eltern und Geschwister haben und wollen diese auch selbst erfahren. Viele Kinder verfügen daher schon über verschiedenste Medienerfahrungen, wenn sie in die Kita kommen.

Vor diesem Hintergrund gewinnt der Medienbildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen, wie er in Bayern in § 9 der Ausführungsverordnung im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz und im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan verankert ist, an Aktualität und damit an Bedeutung und Gewicht. Alle Kitas stehen – auch mit Blick auf die Kinderrechte (vgl. https://kinderrechte.digital/) – in der Verantwortung, Kinder entwicklungsangemessen in ihrer Kompetenz zu stärken, mit digitalen Medien kreativ, kritisch und sicher umzugehen, und sie dabei zu unterstützen, sich in der komplexen Medienwelt zurechtzufinden.

Es gilt, die Chancen, die diese Medien bieten, kompetent zu nutzen, aber auch die Risiken zu kennen und diesen durch intelligentes Risikomanagement präventiv zu begegnen.


Dabei gelten im Modellversuch zwei Grundsätze:

„Die Kinder mit ihren Bedürfnissen und Rechten stehen im Mittelpunkt“ und

„Digital ersetzt nicht analog“.

In der Kita können Kinder in einem risikofreien Rahmen das kreative Potential digitaler Medien, die neue Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten bieten, kennenlernen. Es werden Sicherheitseinstellungen am Tablet vorgenommen, qualitativ hochwertige Apps ausgewählt sowie Fragen des Daten- und Urheberschutzes beachtet. Wir verstehen digitale Medien als ergänzendes Werkzeug, das andere Werkzeuge und Erfahrungen im pädagogischen Alltag nicht verdrängt, sondern das Lernen bereichern kann und zugleich ermöglicht, die digitale und analoge Welt in vielfältiger und kreativer Weise miteinander zu verknüpfen.

Nähere Informationen zum Modellversuch finden Sie HIER

Wenn Sie Interesse an diesem Thema haben und sich näher informieren wollen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

Wir beraten gerne und bieten Schulungen und Workshops zum Thema an.

 

Kontakt:

kathrin klein

Kathrin Göckeler
Fachberaterin beim Dachverband der Eltern-Kind-Initiativen in und um Augsburg e.V.
Mediencoach im Modellversuch
Hunoldsgraben 25
86150 Augsburg
0821/79619080
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
o
der 
gDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gefördert vom:             StMAS WBM 2018 2zliunten rgb

 

 

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Medienkompetenz in der Frühpädagogik stärken

Mit diesem Modellversuch will das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) Kindertageseinrichtungen beim sinnvollen Einsatz digitaler Medien in den Bildungs- und Arbeitsprozessen unterstützen. Das Ziel ist, Fachkräfte, Kinder, Eltern und Träger in ihrer Medienkompetenz zu stärken.

Aus zahlreichen Bewerbungen wurden insgesamt 100 Kindertageseinrichtungen aus allen Regierungsbezirken Bayerns für die Teilnahme am Modellversuch ausgewählt. Diese sogenannten „Modellkitas“ wurden mit einer Medientechnik ausgestattet, die ihnen eine Vielfalt an sicheren und kreativen Möglichkeiten eröffnet, bewährte und neue digitale Wege zu gehen. Dabei werden sie von 19 erfahrenen und für diesen Modellversuch besonders geschulten Mediencoaches begleitet.

Der Dachverband der Elterninitiativen beteiligt sich am Modellversuch. Kathrin Göckeler wird als Mediencoach zwei Augsburger Elterninitiativen und 4 weitere Kitas in Schwaben betreuen. Sie hat selbst Medienpädagogik studiert und ist im Dachverband als Fachberatung tätig.


Der bayerische Modellversuch wird in der Zeit von September 2018 bis Dezember 2020 mit Förderung durch das StMAS durchgeführt und vom Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) in Kooperation mit dem Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF), dem Zentrum für Medienkompetenz in der Frühpädagogik (ZMF) und einer dafür installierten Arbeitsgruppe mit Fachpersonen unterschiedlicher  Bereiche und Disziplinen fachlich und wissenschaftlich begleitet. Er ist in Bezug auf die Anzahl der beteiligten Kitas, die Bandbreite der inhaltlichen Zielsetzungen und das Konzept der Begleitforschung der bislang größte Modellversuch in Deutschland. Nach der Modellphase werden die Erfahrungen des Modellversuchs für alle Akteure im Pra-xisfeld Kita zugänglich sein. Erfolgreiche Konzepte und Beispiele guter Praxis werden in Form von Broschüren, Filmen und Blended Learning-Angeboten auf einer Kita.Cloud zur Verfügung stehen, die das ZMF in Kooperation mit IFP und JFF im Modellversuch aufbauen wird.

Warum gibt es den Modellversuch?
Kinder wachsen heute wie selbstverständlich in eine digitale Welt hinein. Sie erkennen früh, welche Bedeutung mobile digitale Medien für ihre Eltern und Geschwister haben und wollen diese auch selbst erfahren. Viele Kinder verfügen daher schon über verschiedenste Medienerfahrungen, wenn sie in die Kita kommen.

Vor diesem Hintergrund gewinnt der Medienbildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen, wie er in Bayern in § 9 der Ausführungsverordnung im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz und im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan verankert ist, an Aktualität und damit an Bedeutung und Gewicht. Alle Kitas stehen – auch mit Blick auf die Kinderrechte (vgl. https://kinderrechte.digital/) – in der Verantwortung, Kinder entwicklungsangemessen in ihrer Kompetenz zu stärken, mit digitalen Medien kreativ, kritisch und sicher umzugehen, und sie dabei zu unterstützen, sich in der komplexen Medienwelt zurechtzufinden.

Es gilt, die Chancen, die diese Medien bieten, kompetent zu nutzen, aber auch die Risiken zu kennen und diesen durch intelligentes Risikomanagement präventiv zu begegnen.


Dabei gelten im Modellversuch zwei Grundsätze:

„Die Kinder mit ihren Bedürfnissen und Rechten stehen im Mittelpunkt“ und

„Digital ersetzt nicht analog“.

In der Kita können Kinder in einem risikofreien Rahmen das kreative Potential digitaler Medien, die neue Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten bieten, kennenlernen. Es werden Sicherheitseinstellungen am Tablet vorgenommen, qualitativ hochwertige Apps ausgewählt sowie Fragen des Daten- und Urheberschutzes beachtet. Wir verstehen digitale Medien als ergänzendes Werkzeug, das andere Werkzeuge und Erfahrungen im pädagogischen Alltag nicht verdrängt, sondern das Lernen bereichern kann und zugleich ermöglicht, die digitale und analoge Welt in vielfältiger und kreativer Weise miteinander zu verknüpfen.

Nähere Informationen zum Modellversuch finden Sie HIER

Wenn Sie Interesse an diesem Thema haben und sich näher informieren wollen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

Wir beraten gerne und bieten Schulungen und Workshops zum Thema an.

 

Kontakt:

kathrin klein

Kathrin Göckeler
Fachberaterin beim Dachverband der Eltern-Kind-Initiativen in und um Augsburg e.V.
Mediencoach im Modellversuch
Hunoldsgraben 25
86150 Augsburg
0821/79619080
kathrin.goeckeler@elterninitiativen-augsburg.de
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goeckeler@kita-digital-bayern.de

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